Schlagwort-Archiv: Welthungerhilfe

Wohin mit den Kindern? – Ein Besuch in einem Interim Childcare Centre

Im Distrikt Kailahun haben wir heute ein Interim Childcare Centre (ICC) besucht. Es handelt sich um ein Gebäude, in dem ursprünglich von Kriegs-Folgen betroffene Kinder untergebracht und betreut wurden. Von Plan International wurde das Gebäude rehabilitiert und wird nun vom Ministerium für Soziale Wohlfahrt betreut. Die Mitarbeiterinnen arbeiten unentgeltlich auf freiwilliger Basis. Im Rahmen des Unterstützungsprogramms für zivilgesellschaftliche Organisationen will die Welthungerhilfe versuchen, die Mitarbeiterinnen zumindest in ein food-for-work Programm zu integrieren.

Onion distribution while ebola outbreak

Anlass unseres Besuchs war folgender: Unsere Essenspakete für Quarantänehaushalte enthalten auch einige wenige verderbliche Lebensmittel, z.B. Zwiebeln. Es ist beim Einkauf immer eine Gratwanderung: Einerseits möchte man für den Notfall startklar sein, andererseits sollen natürlich keine gelagerten Lebensmittel verderben. Da Kailahun Ebola zurzeit gut im Griff hat, kam es zu fast keinen weiteren Quarantänemaßnahmen. Gleichzeitig stapelten sich in unserem Lagerhaus noch 35 Sack Zwiebeln. Also haben wir beschlossen, die Zwiebeln zum ICC zu bringen. Dort können sie noch einem sinnvollen, Ebola-bezogenen Zweck zugeführt werden.

Onion distribution to in Kailahun for the interim care center

Das ICC hat zwei Gebäude: In einem werden Kinder von Quarantänehaushalten und bestätigten Krankheitsfällen untergebracht und 21 Tage lang unter Beobachtung gestellt. Diese Kinder werden von Überlebenden betreut, die nun gegen Ebola immun sind. Im zweiten Gebäude kommen Kinder unter, die ihre Eltern durch Ebola verloren haben, darunter einige Kinder, die selbst Ebola überlebt haben.

Children in Interim care center

Ein Fall ist besonders tragisch: Ein eineinhalb jähriger Junge hat seine Mutter als auch seinen Zwillingsbruder an Ebola verloren. Der Junge selbst hat Ebola überlebt und leidet unter dem Down-Syndrom. Er braucht dringend qualifizierte medizinische Hilfe. Das einzige Krankenhaus, das dafür in Frage kommt, ist allerdings in Freetown, praktisch am anderen Ende von Sierra Leone. Die Mitarbeiter versuchen nun, das Kind irgendwie nach Freetown zu transportieren. Aber wann das passieren wird, ob die Kapazitäten für eine qualifizierte Behandlung tatsächlich vorhanden sind, wer das bezahlen wird und wo der Junge dauerhaft untergebracht werden soll, ist unklar.


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Ebola hinterlässt eine schier unüberschaubare Zahl sozialer Probleme in einem Land, dem es wirtschaftlich gesehen ohnehin nie gut ging. Solche dramatischen Einzelschicksale sind nur die Spitze des Eisbergs.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Die Aufgaben des Ministeriums für Soziale Wohlfahrt, Gender und Kinder während der Ebola Krise

Dies ist meine Deutsche Übersetzung des Interviews mit Doris Mansary die Regionale Trainings- und Aufklärungs-Beauftragte des Ministeriums für Soziale Wohlfahrt, Gender und Kinder. Wenn ihr das Video abspielt könnt ihr durch den Klick auf CC die Untertitel auch auf deutsch stellen.

Ich bin Doris Mansary, die Regionale Trainings- und Aufklärungs-Beauftragte des Ministeriums für Soziale Wohlfahrt, Gender und Kinder. Als Ministerium stehen wir der psycho-sozialen Säule vor. Diese ist allgemein bekannt als die Kinderschutz, Soziale Wohlfahrt und Gender Säule. Es ist eine der Säulen die die Ebola Task Force des Distrikts Kailahun bilden. Als Ministerium führen wir viele Aktivitäten durch gemeinsam mit Akteuren des Kinderschutzes.

Unsere Säule ist verantwortlich für die psycho-soziale Unterstützung von Ebola-Überlebenden, aber auch für betroffene Familien und Kinder, die in von Ebola betroffenen Familien leben. Wir haben eine Serie von Komponenten und Aktivitäten im Blick. Ich möchte über den FTRR Aspekt sprechen, Familien finden und zusammen führen, der von unserer Säule durchgeführt wird. Wir haben eine Kooperation mit Ärzte ohne Grenzen, die für die Behandlung von Ebola-Infizierten verantwortlich sind. Manche erreichen das Behandlungszentrum alleine mit ihren Kindern. Manche der Kinder sind tatsächlich auch positiv, andere aber noch negativ.
Wir betreiben zwei Häuser. Als Ministerium leiten wir das OICC, Beobachtungs-Interim-Pflegezentrum, und dann das Interim-Pflegezentrum. Wenn Kinder mit ihrer Familie in Quarantäne sind, greifen wir ein als Ministerium und bitten darum, uns die Kinder zur Beobachtung zu übergeben. Im Beobachtungs-Zentrum überwachen wir sie dann für 21 Tage, genau wie in der normalen Familien-Quarantäne. Nach einer Beobachtung von 21 Tagen werden die Kinder wieder mit ihren Familien vereint, wenn sie keine Symptome zeigen. Zeigen sie aber Symptome, rufen wir automatisch Ärzte ohne Grenzen an, da wir als Ministerium mit ihnen diese Partnerschaft eingegangen sind. Ärzte ohne Grenzen kommunizieren dann mit dem Gesundheits-Management-Team, so dass eine Ambulanz geschickt wird und das erkrankte Kind abholt und in das Behandlungszentrum bringt.
Im Beobachtungs-Zentrum haben wir Ebola-Überlebende angestellt. Ebola-Patienten sind keine Bedrohung für sie. Im Beobachtungs-Zentrum arbeiten drei Überlebende, die die Kinder in Quarantäne pflegen und auch die Kinder, die aus der Quarantäne entlassen wurden. Im Falle, dass sie doch Symptome entwickeln, können die Ebola-Überlebenden zumindest mit ihnen arbeiten bis sie von der Ambulanz abgeholt werden.

Im Interim-Pflegezentrum leben Kinder, die sich mit Ebola angesteckt hatten, aber mittlerweile als geheilt entlassen wurden. Für eine Übergangszeit kommen sie zu uns. Wir bieten ihnen psychologische Hilfe an, sprechen über ihre Probleme und helfen ihnen, sich von der belastenden Situation, der sie im Behandlungszentrum ausgesetzt waren, zu erholen. Wir lassen sie natürlich auch spielen, denn Spielen hilft den Kindern sehr dabei, sich wieder zu erholen. Gleichzeitig beginnen wir damit, ihre Familien zu suchen. Da viele Kinder mit ihren Eltern ins Behandlungszentrum kommen, sind einige zu Waisen geworden. Sobald sie ins Interim-Pflegezentrum kommen, beginnen wir damit, ihre Familien ausfindig zu machen. Wenn wir ihre Familien identifizieren können, vereinen wir die Kinder wieder mit ihren Verwandten in den lokalen Gemeinden. Vielleicht haben Sie bemerkt, dass hier nicht sehr viele Kinder leben zurzeit. Das liegt daran, dass wir die Kinder so schnell wie möglich zu ihren Familien zurückführen. Das ist ein Aspekt den wir bearbeiten im Rahmen der psychosozialen Säule im Kampf gegen Ebola.

Ein zweiter Aspekt ist das Problem der Stigmatisierung. Frauen, Kinder oder Familien, die von Ebola geheilt wurden haben oft Probleme, wenn sie in ihre Gemeinden zurückkehren. Aus Angst vermeiden die anderen Dorfbewohner die ehemaligen Patienten, sie wollen sie nicht wieder in ihrer Gemeinde akzeptieren. Sie vermeiden sie, sie wollen nicht länger etwas mit ihnen zu tun haben. Natürlich fühlen sich die Opfer diskriminiert. Als Ministerium haben wir andere Akteure identifiziert, die sich im Bereich Schlichtung und Trost spezialisiert haben. Das Rote Kreuz Sierra Leone hat 70 Gemeinde-Schlichter, die psychologische erste Hilfe leisten. Das Ministerium arbeitet mit anderen Akteuren, wie z.B. Save the Children International, Plan Sierra Leone. Wir stärken außerdem die Kapazität der Gemeinde-Schlichter. Wenn es Fälle von Stigmatisierung gibt, kommen die Gemeinde-Schlichter und bieten schlichtende und unterstützende Gespräche an. In extremen Fällen, wenn ein Bedarf für persönliche Beratung besteht, können sich Menschen an uns wenden und wir arrangieren eine Beratung unter vier Augen. Wir haben auch Fälle von geheilten Patienten, die sich danach nicht normal verhalten, im psychologischen Sinne. Wir beobachten auch andere klinische post-Ebola-Symptome. Manche klagen über Probleme mit den Augen, andere fühlen sich nicht normal. Manche verhalten sich absonderlich. Manche klagen über Schmerzen im Körper. Das sind alles Symptome, die nach der Heilung auftreten können. In solchen Situationen bieten wir Beratungen unter vier Augen an, helfen ihnen, bis sich ihr Zustand stabilisiert hat und sie zurück in ihre Gemeinden können.
Ein weiterer Aspekt unserer Arbeit sind Hilfspakete, die wir Kindern im Interim-Pflegezentrum bei ihrer Entlassung mitgeben. Das Hilfspaket besteht aus gebrauchter Kleidung, Küchenutensilien, Spielzeug wie Bälle oder Teddy Bären. Diese Dinge kommen alle in das Paket. Die gleiche Unterstützung bekommen Kinder, die während der Quarantäne in betroffenen Familien verblieben sind.

Und für die Überlebenden arbeitet das Ministerium mit UNICEF zusammen. Vor zwei Wochen hatten wir eine Ebola-Überlebende-Konferenz. Überlebende aus dem Distrikt Kailahun haben ihre Erfahrungen mit uns geteilt, sie haben uns genau erzählt, was sie durchmachen musste, als sie erfahren haben, dass sie Ebola haben, als sie dann behandelt wurden, und auch, was sie durchmachen mussten nach ihrer Entlassung. Die Überlebenden haben uns außerdem gezeigt, wie sie als Botschafter im Kampf gegen Ebola eingesetzt werden können, um Ebola ein für alle Mal aus Sierra Leone zu vertreiben. Und als die Konferenz zu Ende war, hatten wir auch ein Hilfspaket für sie. Denn wenn jemand als symptomatisch in ein Behandlungszentrum gebracht wird, wird der Haushalt desinfiziert. Das Desinfektionsteam muss dabei einen großen Teil des persönlichen Beisitzes zerstören. Wenn Patienten wieder gesund werden haben sie oft einen Großteil ihres Besitzes verloren. Das Ministerium für Soziale Wohlfahrt hat gemeinsam mit UNICEF ein Hilfspaket zusammengestellt, um in diesen Fällen zu helfen. Es besteht aus Second Hand Kleidung, Matratzen, Eimern, Reis. Diese grundlegenden Dinge stellen wir zusammen und wir suchen immer noch nach Partnern die uns weiter unterstützen können, denn wir können nicht das gesamte während der Desinfektion verlorene Eigentum ersetzen. Noch vor kommendem Wochenende wollen wir außerdem finanzielle Unterstützung anbieten. Es wird nur ein kleiner Betrag sein, eher eine Geste. Sie machen viele Probleme durch in ihren Gemeinden. Neben den Hilfsmaterialien, die sie benötigen, brauchen sie auch jemandem, mit dem sie über all ihre Probleme sprechen können. Manche Menschen haben bis zu 25 Angehörige an Ebola verloren.

Wir haben Waisen, so viele Waisen aufgrund von Ebola. Die Kinder verbleiben meist in ihren Dorfgemeinschaften, sie bleiben bei anderen Familienmitgliedern, aber bedenken Sie: Jedes Kind ist eine zusätzliche Belastung für die Familie, die sie aufnimmt. Zum Beispiel hatten wir hier eine Familie, die fünf Kinder aufgenommen hat, zusätzlich zu ihren eigenen Kindern, das ist schon eine ernste Belastung. Das wird eine Menge sozialer Probleme verursachen. Es geht um Hilfsmaterialien, es geht um psychologische Beratung. Das ist wirklich ernst und wir als Ministerium suchen weiterhin die Unterstützung weiterer Partner, die mit an Bord kommen möchten. Wie z.B. die Welthungerhilfe, die sich hier wirklich nützlich gemacht hat.

Die Kinderbetreuerinnen hier arbeiten alle auf freiwilliger Basis. Aber natürlich haben sie auch ihre eigenen Familien. Wir verhandeln mit Akteuren und suchen jemanden, der ihnen eine Vergütung anbieten kann, vielleicht in Form von Nahrungsmitteln oder in irgendeiner anderen Form, nur um sie sorgenfreier ihrer Arbeit mit den Kindern nachgehen lassen zu können.
Das sind die grundlegenden Dinge, die wir tun, wenn wir über die psychosoziale Säule sprechen im Kailahun Distrikt.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Quarantäne nach Ebola-Fall: 21 Tage Gefängnis im Eigenheim

Haushalte, die einen bestätigten Ebola-Fall zu verzeichnen haben, dürfen 21 Tage lang nicht ihr Haus verlassen. So lange ist die Inkubationszeit von Ebola. Erst, wenn nach 21 Tagen keine weiteren Haushaltsmitglieder krank geworden sind, können alle aufatmen.

Ich möchte, dass Du Dir das vorstellst. 21 Tage lang im Haus. Tag und Nacht. Mit der ganzen Familie, meist auf engem Raum. Das Haus wird mit einem roten Band markiert, diese Linie darf niemand übertreten, weder von der einen, noch von der anderen Seite.

Frau die 21 Tage in Haushaltsquarantaene leben muss, nachdem sich ein Mitbewohner mit Ebola infiziert hat. By User:JuliaBroska [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
Frau die 21 Tage in Haushaltsquarantaene leben muss, nachdem sich ein Mitbewohner mit Ebola infiziert hat.
By User:JuliaBroska [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons
  • Was isst Du?
  • Was trinkst Du?
  • Wie kaufst Du Kaffee, Zigaretten, Telefonkarten?
  • Wo holst Du Wasser zum Wäsche waschen?
  • Wo bekommst Du Holzkohle zum Kochen?
  • Und vor allem – Wie kannst Du Deinen Lebensunterhalt verdienen?

Am Anfang der Ebola-Epidemie war es die Regierungsstrategie, ganze Dörfer unter Quarantäne zu stellen.

Auch die Regierungen sind aktiv geworden. Mit Hilfe des Militärs und der Polizei werden Sicherheitsbestimmungen durchgesetzt. Die Zentren der Epidemie, auch ganze Städte, in Sierra Leone zum Beispiel Kenema und Kailahun, wurden abgeriegelt. Verlassen und Betreten der unter Quarantäne gestellten Orte ist nicht möglich. Angehörige, die Kontakt mit Infizierten hatten, werden unter Hausarrest gestellt.

Die Dörfer wurden nach außen hin komplett abgeriegelt, die Dorfbewohner konnten sich aber innerhalb des Dorfes frei bewegen. Das Ergebnis: Eine extrem hohe Infektionsrate innerhalb ganzer Dorfgemeinschaften. Ein einziger Ebolafall konnte den Tod von zweistelligen Prozentzahlen der Dorfbevölkerung nach sich ziehen. Siehe ZDF Video:

Kinder
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2282232/Ebola:-Ein-ganzes-Dorf-in-Quarant%C3%A4ne
. (Bild via zdf.de)

Die Welthungerhilfe hat von Anfang an dagegen gehalten und für Haushalts-Quarantäne geworben. Der Vorteil: Die kleine Gruppe von tatsächlichen Kontaktpersonen kann nicht das ganze Dorf anstecken. Der Nachteil: Es ist sehr viel aufwändiger, einzelne Haushalte zu identifizieren und abzuriegeln, als einfach die Zufahrt zu einem ganzen Dorf zu versperren. Trotzdem, anders geht es nicht.

Wir bringen den Familien in Quarantäne jede Woche ein Paket mit Essen, Trinkwasser und Hygieneprodukten. Was sonst benötigt wird, müssen Nachbarn beschaffen, die wesentlich Anteil haben am erfolgreichen gelingen der Quarantäne. Geld und Waren werden auf die rote Linie gelegt, die Menschen treten 3 m von der Linie zurück, dann übernimmt der jeweils andere Part. Manchmal frage ich mich, wie das eigentlich in Deutschland wäre. Amazon würde wahrscheinlich das Geschäft des Jahrtausends machen…

Aber Menschen brauchen mehr zu Leben als nur Nahrung und Wasser. Menschen sind soziale Wesen. Menschen brauchen Aufgaben, Beschäftigung. Menschen brauchen Trost nach dem Verlust naher Angehöriger. Eine Perspektive. Hoffnung.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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