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Julia zu Besuch in Deutschland

Vor 2 Wochen war Julia bei mir zu Besuch. Sie war 10 Tage zuvor noch in Sierra Leone in Freetown wo sozusagen das Epizentrum des Ebola Outbreaks wuetet. Offensichtlich konnte man damals nicht auschliessen, dass Julia nicht infiziert war. Klar gab es Gesundheitschecks bei der Einreise nach Deutschland aber wir wissen ja dass die Inkubationszeit von Ebola zwischen 2 und 21 Tagen dauert. Ich war gespalten, wie ich Julia begegnen wuerde. Zu guter letzt verliess ich mich darauf, dass Julia ihre Temperatur regelmaessig messen wuerde und dass Ebola erst ansteckend ist, so bald es ausgebrochen ist.

Kurz bevor die beiden an kamen besuchte mich noch ein Freund der jahrelang fuer MSF und jetzt fuer Save the Children arbeitet. Er informierte mich erneut darueber, dass Ebola einer der agressivsten und ansteckendsten Viren sei, den es gibt. Er meinte es gibt einen Grund warum das Hab und Gut von erkrankten komplett verbrannt wird. Das laege doch nicht daran, dass Ebola sich nur beim direkten Austausch von Koerperfluessigkeiten uebertragen wuerde. Ich war erneut verunsichert.

Ich fuehrte mit ihm eine lange Diskussion ueber all das, was ich durch Julias Arbeit, den Blog, Wikipedia und die Medienberichterstattung wusste. Ich bekam das Bild nicht gerade. Mein Bekannter hatte mit dem Verbrennen von Guetern einen validen Punkt. Waere es also tatsaechlich moeglich, dass Julia sich infiziert hatte, der Virus noch nicht ausgebrochen ist, ich sie nicht beruehre, sie aber trotzdem Viren in meiner Wohnung hinterlaesst?

Doch dann stand Julia vor der Tuere. Ich liess sie hinein. ich war mir nach wie vor nicht sicher, ob ich Julia beruehren wollte. Eigentlich waere ja eine kurze Umarmung kulturell angemessen gewesen. Erst als ich Julia sagte, dass ich mir Sorgen mache und sie das etwas ueberrascht wiederholt ueberkam mich der soziale Druck und ich konnte mich zu einer Umarmung durchringen. Irgendwie aergerte ich mich darueber. Julia war sehr verstaendnisvoll und hatte aktiv keinerlei Druck ausgeuebt. Doch habe ich von ihr gelernt, dass gerade das einhalten von Kultur und Normen eine der groessten Ursachen dafuer ist, dass der Virus sich weiter ausbreitet. Julia beschreibt oft, dass Bildung im Kampf durch Praevention essentiell ist. Wie kann es also sein, dass ich als gut gebildeter Mensch der noch am Zweifeln ist sich so unvorsichtig verhaelt?

Wie dem auch sei. Ich kochte Nudeln und machte einen Salat fuer Julia. Wir entschieden uns noch dafuer in eine Kneipe zu gehen. Auf dem Weg dorthind kaufte ich mir noch Desinfektionsspray. Ich war latent ueberfordert. Manche Sprays waren nur gegen eine Teilmenge von Grippeviren viele waren aber auch nicht gerade fuer den Kontakt mit der Haut bestimmt. Ich entschied mich fuer irgend ein starkes Mittel.

Der Kneipenbesuch war interessant. Ich erfuhr von Julia, dass sie seit ihrer Ankunft in Deutschland kein Fieber mehr gemessen habe. Sie wuerde ihren Koerper kennen und merken wenn sie krank sei. Klar hatte ich das schon mal in ihrem Blog gelesen aber da war die Umgebung eine andere, da hatte sie taeglich mehrere Gesundheitschecks. Hier in Deutschland fand ich ihr Verhalten eher riskant. Sie beharrte aber darauf, dass sie im Urlaub sei und vor allen Dingen froh, das Fieber messen als eine der laestigsten Sachen endlich los zu sein und sie nicht mal ein Thermometer mit habe.

Als ich dann wieder zu Hause ankam begann ich die Wohnung zu desinfizieren. Ich spruehte alles ein von dem ich wusste, dass Julia damit in Kontakt war oder von dem ich vermutete, dass Julia damit in Kontakt gekommen sein koennte. Vor allem die Teller, das Besteck und die Glaeser die Julia benutzt hatte. Leider waren sie zu dem Zeitpunkt noch nicht gewaschen. Ich spritzte das Geschirr unter der Dusche ab, da ich keine potentiellen Viren in meiner Kueche haben wollte und stellte es dann auf den Balkon wo ich es erneut desinfizierte. Heute 2 Wochen spaeter steht das Geschirr immer noch auf meinem Balkon, den ich seit dem nicht mehr betreten habe. Ich weiss mittlerweile, dass Julia zu der Zeit sicher kein Ebola gehabt haben kann, da sie mittlerwile ueber 20 Tage aus Sierra Leon ist. Ich gebe mir aber noch einen Puffer von einer Woche und werde das Geschirr dann abspuehlen und auch wieder selbst benutzen.

Insgesamt war es eine grenzwertige Erfahrung einen vertrauten Menschen einzuladen, dessen Kontakt potentiell toetlich ist. Ich bewunder Julia sehr fuer ihren Mut nach Sierra Leone sozusagen in das Mienenfeld zu gehen. Ich koennte das offensichtlich nicht, da mich ihre Besuch bereits nahezu ueberfordert hat.

Rene

Rene ist PhD Student und blogger. Er setzt sich fuer freies Wissen und freie Bildung ein. Dadurch ist er auf wikiversity, wikimedia commons und gelegentlich auf der Wikipedia aktiv. Er unterstuetzt Julia ihre Erfahrungen aus Sierra Leone zu verbreiten.

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Die Angst vor der Rückkehr aus Ebola Gebieten nach Europa / Deutschland

Es mag noch weit in der Zukunft liegen, aber trotzdem kommt der Gedanke hin und wieder auf:

  • Wie werden Freunde und Familie reagieren, wenn ich zurück komme?
  • Wird man mich meiden?
  • Ausreden vorschützen, um mich nicht treffen zu müssen?
  • Wird meine Familie heimlich die Tage abzählen, von 21 runter, und mich erst dann willkommen heißen?
  • Und wie ist meine eigene Position dazu?
  • Bin ich ein Risiko?
  • Sollte ich Kontakt zu Kindern vermeiden, um sie nicht zu gefährden?
  • Sollte ich mich etwa 21 Tage lang selbst in Quarantäne setzen???

Schon vor meiner Abreise gab es einen schönen Artikel dazu auf zeit.de. Die Reaktionen scheinen also gemischt zu sein, und auf ähnliches bereite ich mich auch in meinem Bekanntenkreis vor. Eigentlich hatte ich für März geplant, ein Yoga-Retreat zu besuchen. Aber kann ich das jetzt überhaupt machen? Kann ich das verantworten? Körperkontakt, und zwar auch nach schweißtreibenden Übungen, wird da nicht ausbleiben. Sollte ich verschweigen, wo ich arbeite? Etwa lügen?

Ich sage es ehrlich heraus: Ich habe mich noch nicht entschieden. Manch einer mag mich für einen schlechten Menschen halten und mir vorwerfen, dass ich bereit bin, andere zu gefährden. Aber dagegen sprechen die Fakten: Erst wenn Krankheitssymptome da sind, ist ein Infizierter auch ansteckend. Wenn man sich selbst einem genauen Monitoring unterzieht, seine Temperatur misst und auch auf andere Symptome achtet, besteht praktisch keine Gefahr für das Umfeld.

Trotzdem, Zweifel bleiben. Wie verhalte ich mich verantwortungsvoll und erspare mir gleichzeitig einen Jahresurlaub in Quarantäne?

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Wie schütze ich mich vor einer Ebola Infektion?

Ich gehöre nicht zum medizinischen Personal. Aber dennoch hatte ich Kontakt mit Kranken, mit Quarantänehaushalten und mit Ebola-Überlebenden. Vor meiner Ausreise habe ich ein Online-Training von einem Tropenmediziner bekommen. Es war ein 1,5 stündiges Gespräch. Mehr nicht. Natürlich habe ich mich durchs Internet geklickt und versucht, mehr Informationen zu sammeln über Fragen, die aus der Ferne kritisch schienen:

  1. Wie lange kann das Virus außerhalb des menschlichen Körpers überleben?
  2. Sind Tiere ansteckend?
  3. Kann man mit einer offenen Wunde, z.B. einem Schnitt im Finger, noch auf die Straße?

In den ersten drei Wochen in Sierra Leone habe ich täglich zweimal meine Körpertemperatur gemessen. Nur um sicher zu gehen. Zusätzlich zu den ca. 5 Mal, die sie beim Ein- und Ausgang im Büro, bei Meetings und Hotels gemessen wird. Ich habe mir die Hände mit einer Bürste geschrubbt und sicherlich mehr als 10 Mal am Tag desinfiziert. Ich habe mir nicht ohne vorheriges Hände waschen und desinfizieren ins Gesicht gefasst.
Mittlerweile mache ich das alles nicht mehr. Ich lebe praktisch normal. Ich desinfiziere noch die Hände nach jedem Händewaschen, und den Temperatur-Kontrollen auf der Straße kann man nicht entgehen. Und natürlich vermeide ich jeden Körperkontakt. Aber darüber hinaus treffe ich keine besonderen Maßnahmen mehr. Es ist einfach nicht nötig. Da Ebola ausschließlich durch Körperflüssigkeiten übertragen wird, bietet sich im „normalen“ Leben kaum die Möglichkeit einer Ansteckung. Leider wird das in den deutschen Medien anders dargestellt. Aber zu der medialen Berichterstattung schreibe ich ein anderes Mal mehr.
Die größte Gefahr für das nicht-medizinische NGO-Personal ist es wohl, eine andere Krankheit zu bekommen oder in einen Unfall verwickelt zu werden und ein öffentliches Krankenhaus aufsuchen zu müssen. Alle Krankenhäuser sind überfüllt, es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich auch Ebola-Kranke unter den Patienten befinden, und eine gute Ausstattung gab es natürlich sowieso noch nie. Deshalb wurde es z.B. auch dringend angeraten, während der Ebola-Zeit Malaria-Prophylaxe einzunehmen. Denn Malaria und Ebola haben anfangs sehr ähnliche Symptome. Und ein Ebola-Verdachtsfall kann in einem überfüllten Krankenhaus mit zweifelhaften hygienischen Bedingungen schnell zu einem bestätigten Ebola-Fall werden.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Prävention ist der Schlüssel

Es kommt selten gut an, andere zu kritisieren. Ebola ist eine Ausnahmesituation, praktisch niemand, keine NGO, keine Regierung, war auf so etwas vorbereitet. Alle tun was sie können. Jeder hier ist überarbeitet. Trotzdem komme ich nicht umhin, mich hin und wieder darüber zu ärgern, wohin Gelder fließen.

Ich habe es bereits mehrfach erwähnt: Geld, dass in die Behandlung von Ebola-Patienten fließt, rettet 1 Leben. Geld, das in die Prävention von Ebola fließt, rettet VIELE Leben. Trotzdem geht mehr Geld in die Behandlung, wie diese aktuelle Graphik der UN zeigt: (Hier bitte Bild von unten stehender Website einfügen)

Financial Requests for Ebola Response to UNMEER
Quelle: Financial Requests for Ebola Response to UNMEER

Ein Beispiel, dass mich besonders empört hat, kommt von USAID. In einem „Innovations“-Wettbewerb für neue Ansätze und Ideen in der Ebola-Antwort hat doch tatsächlich ein Projekt gewonnen, das einen neuartigen Schutzanzug für medizinisches Personal entwickelt hat! Bei allem Mitgefühl und aller Bewunderung für Ärzte und Krankenschwestern, die sich am Kampf gegen Ebola beteiligen und dies teilweise mit ihrem Leben bezahlen: Ein neuer Schutzanzug wird Ebola NIE beenden! Das ist ein bisschen wie der Glaube, das Anlegen einer Schwimmweste könnte ein Schiff vom Untergehen bewahren.

Das halte ich für leichtsinnig und generell verfehlt. Ziel muss es sein, die weitere Ansteckung zu 100% zu unterbinden. Mein Freund und Co-Herausgeber dieses Blogs Rene hat mich gefragt, was es denn eigentlich kosten würde, ganz Sierra Leone für drei Wochen unter Quarantäne zu stellen. Schulen und Universitäten sind sowieso geschlossen. Viele Menschen haben ihre Jobs verloren. Warum nicht einfach eine generelle Ausgangssperre für drei Wochen, keiner außer Medizinischem Personal und Polizisten verlässt die Wohnung. Denn in einem Land, wo ein Großteil der Bevölkerung mit weniger als 1.25 US Dollar pro Tag auskommt, sollte eine 21-tägige Ausgangssperre mit gleichzeitiger Vollverpflegung eigentlich nicht so viel kosten. In Sierra Leone leben etwa 6 Millionen Menschen, also sprechen wir von einem Betrag von unter 200 Millionen US Dollar. Investiert wurden bisher 1.9 Billionen US Dollar. Ich denke, einer solchen Intervention steht vor allem die logistische Koordination im Wege, als auch die praktische Implementierung. Es ist kaum möglich, ein ganzes Land von einem Tag auf den anderen unter Bewachung zu stellen. Ich habe zuvor in Nordkorea gearbeitet, mit Überwachung kenne ich mich seitdem etwas aus. Hinzu kämen die Probleme, die uns ja schon bei den wenigen Haushalten begegnen, die die Welthungerhilfe während der Quarantäne begleitet: Trink- und Haushaltswasser, Müllentsorgung, gemeinsame Toiletten für ganze Straßenzüge etc. pp.

Natürlich habe ich auch keine Lösung. Aber ich bin mir in einem sicher: Prävention ist der Schlüssel im Kampf gegen Ebola.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Chinas Hilfe für Sierra Leone im Kampf gegen Ebola

Kürzlich im Supermarkt bin ich zwei hilflosen Chinesen begegnet. Sie wollten Zigaretten kaufen, konnten aber beide kein Wort Englisch. Da war es natürlich schwierig, sich über die Preise zu verständigen. Für mich eine willkommene Gelegenheit, mal wieder etwas Chinesisch zu sprechen. Die beiden kamen vom „Medizinischen Hilfsteam der Chinesischen Volksbefreiungsarmee für Sierra Leone“.
Chinese Army active in Sierra Leone during the Ebola Outbreak

Durch diese Situation aufmerksam geworden, habe ich mal versucht zusammen zu tragen, was ich über das Engagement Chinas im Kampf gegen Ebola so finde.
Zunächst bin ich dabei auf folgende Graphik (via vox) gestoßen:

Was die versprochenen Hilfsgelder angeht, liegt China im Mittelfeld verglichen mit anderen Geberländern. Was allerdings bis Ende Dezember tatsächlich investiert wurde, stellt China leider in ein anderes Licht. Gerade heute haben es neue Versprechen seitens China auf die Titelseite der Tageszeitung Awoko geschafft

"China verspricht support für Sierra Leone" - Awoko Titelseite
„China verspricht support für Sierra Leone“ – Awoko Titelseite

"China verspricht Support für Sierra Leone" - Awoko Artikel
„China verspricht Support für Sierra Leone“ – Awoko Artikel

Das Verhältnis von China und Sierra Leone scheint auf den ersten Blick nicht ganz unbelastet, denn Sierra Leone gehört zu den Ländern, die in den vergangenen Jahren stark von Land Grabbing betroffen waren. Die Entwicklungspolitik Chinas wird für solche Vorgänge immer wieder verantwortlich gemacht.
Andererseits gibt es auch positive Beispiele von Chinesischer Hilfe in der Zeitung, z.B. die Unterstützung eines Waisenhauses oder die Finanzierung von Aufklärungs-Anzeigen in der Tageszeitung

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Zeitungsartikel über chinesische Unterstützung eines Waisenhauses in Sierra Leone
Zeitungsartikel über chinesische Unterstützung eines Waisenhauses in Sierra Leone

Darüber hinaus wird berichtet, dass die mehr als 100 Millionen US Dollar die größte Hilfsleitung für einen Humanitären Einsatz in Übersee ist, die die chinesische Regierung jemals geleistet hat.

Ich persönlich kann nur sagen, dass ich hier äußerst selten auf chinesische Vertreter von Hilfsorganisationen und Gebern oder Regierungsvertreter treffe. Aufgrund Sierra Leones Kolonialgeschichte sind die Briten hier sehr aktiv, USA sind natürlich auch groß dabei, und was die großen NGOs angeht, so sind sie alle europäischen oder nordamerikanischen Ursprungs. Das ist zumindest mein Eindruck. Das Verhältnis der chinesischen Regierung zu Entwicklungshilfe bleibt aus meiner Sicht ein fragwürdiges, auch nach Ebola.

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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