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Interview mit Commit & Act in Bo

Ende Dezember hatte ich die Ehre, eine unserer Partner-NGOs, Commit and Act, in Bo zu treffen. Sie arbeiten in der psycho-sozialen Unterstützung für Ebola-Opfer. Ich habe ein kleines Interview mit der Direktorin, Hannah Bockarie, gemacht, siehe Video unten.
27.12.2014

Julia: Hallo Hannah! Ich bin Julia, die Blog-Betreiberin, und ich möchte ein Interview mit unserem Partner „Commit and Act“ führen. Hannah, könntest Du bitte Dich und die NGO vorstellen?

Hannah: Ich bin Hannah Bockarie, ich bin Sierra Leonerin und die Direktorin der Commit and Act Stiftung.

Julia: Könntest Du kurz das Ziel Deiner NGO vorstellen?

Hannah: Unser Ziel ist es, Sierra Leonern zu helfen, sie auszubilden und mit Individuen zu arbeiten, die psychische Probleme haben. Wir unterstützen sie indem wir ihnen Betreuung anbieten und dabei unseren ACT-Ansatz umsetzen. Und wir arbeiten auch mit Frauen und Frauengruppen. Wir geben ihnen das nötige Selbstbewusstsein, auf eigenen Beinen zu stehen, auch dabei nutzen wir Werkzeuge des ACT-Ansatzes. Das ist, was wir in Sierra Leone tun. Wir trainieren verschiedene Kategorien von Menschen und nutzen dabei den ACT-Ansatz, wir helfen Menschen dabei, ihr eigenes Leben wieder als bedeutungsvoll zu empfingen und ihre Werte zu identifizieren. Das ist es, was wir machen. Außerdem arbeiten wir mit jungen Mädchen die noch kein Opfer von weiblicher Beschneidung geworden sind (FGM). Wir arbeiten mit 32 Mädchen, das Projekt wird von der Desert Flower Stiftung unterstützt. Wir unterstützen diese jungen Mädchen, sie sind alle unter 18 Jahre alt, darin, sich nicht beschneiden zu lassen. Ihre Eltern haben Abkommen mit uns unterzeichnet. Im Austausch unterstützen wir die Mädchen finanziell für Medizin, Essen und gebrauchte Kleidung, Dinge, die sie brauchen. Wir trainieren außerdem Berater von verschiedenen Organisationen und geben ihnen die nötige Ausbildung, um im Kampf gegen Ebola zu helfen. Ebola geht einher mit Trauma, Stigma und Ablehnung. So hat sich eine Negativ-Spirale entwickelt. Wir versuchen, diesen negativen Kreislauf zu durchbrechen indem wir Berater oder Tröster nutzen und an verschiedenen Standorten zeigen, wie der Kreislauf der Ansteckung durchbrochen werden kann.

Julia: Könntest Du die Probleme beschreiben, mit denen die von Ebola betroffenen Gemeinden konfrontiert sind, insbesondere was psychologische Probleme angeht?

Hannah: Ich sage Dir, es ist nicht einfach für meine Landsleute die von Ebola beeinträchtigt oder infiziert wurden, denn es besteht viel Stigmatisierung. Die Leute stigmatisieren die Ebola-Überlebenden, und sogar Familien, die in Quarantäne gesetzt wurden. Außerdem verschließen viele die Augen vor dem Problem, es ist schwierig, den Kreislauf der Ansteckung zu durchbrechen. Commit and Act hat sich in verschiedenen Bereichen engagiert, wir haben in verschiedenen Gemeinden psycho-soziale Hilfe für betroffene Familien angeboten. Außerdem trainieren wir Partner, die raus gehen wollen und den betroffenen Familien helfen möchten. Wir bieten Trainings-Einheiten für sie an. Wir sind auch ein Teil des DHM-Teams, Distrikt-Medizinisches-Team und bieten unsere Hilfe an wo immer es nötig ist. Wir sind Teil des NERC, die Dachorganisation für die Ebola-Bekämpfung. Wir haben uns in verschiedenen Bereichen engagiert und haben versucht den Prozess zu begleiten unter Verwendung des ACT-Ansatzes, der hier sehr gut angewendet werden kann. Das Problem das wir jetzt haben ist, das die Leute Ebola immer noch leugnen, sie waschen immer noch ihre Toten, in manchen Gebieten glauben sie nicht, dass Ebola real ist. Außerdem haben wir das Problem der Stigmatisierung, Angst und Panik, Stigmatisierung von medizinischen Angestellten und ausländischen Helfern. Es gibt wirklich viele Probleme durch Ebola. Commit and Act ist ein Teil des Kampfes gegen Ebola und wir haben 25 Berater die in verschiedenen Orten mit Familien in Quarantäne arbeiten, sie bieten Trost, emotionale Unterstützung und nutzen den „prosozialen“ Ansatz. In diesem Ansatz geht es darum, dass Menschen die Werte erkennen, die hinter ihrem Handeln stehen. Das Problem des Waschens von Verstorbenen, wir versuchen den Menschen dabei zu helfen, einen anderen Gegenstand zu identifizieren, der die Leiche ersetzen kann. Etwas, dass sie benutzen können, anstatt die Leiche zu küssen, zu waschen, zu berühren. Wir unterstützen die Menschen dabei, etwas in ihrer Gemeinschaft zu finden, was die Leiche repräsentieren kann, und dann ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, zu weinen, den Gegenstand zu berühren und zu waschen. In manchen Gemeinden haben sie den Stamm einer Bananen-Staude verwendet, dieser Stamm repräsentiert die Leiche. Wir ermutigen sie, diesen Stamm zu beweinen, zu zeigen, wie sehr sie die Person vermissen, was auch immer sie tun möchten, das aufgrund von Ebola nicht möglich war. Anstatt sich mit Ebola zu infizieren, haben sie etwas, was die Leiche ersetzen kann. Das ist es, was wir als „prosozialen“ Ansatz verstehen und in einigen Gemeinden hat es gut funktioniert.

Julia: Und gibt es irgendetwas anderes, eine Botschaft, die Du unserer deutschen Leserschaft mitteilen möchtest?

Hannah: Ich bin so dankbar, so glücklich, dass wir nun eine Partnerschaft mit der Welthungerhilfe etabliert haben. Wir werden ein Projekt umsetzen, in dem wir 50 Lehrer zu Trainern ausbilden. Sie werden in verschiedene Gemeinden gehen, in 15 Chiefdoms im gesamten Distrikt. Und sie werden dann dort wieder Personen nach dem „prosozialen“ Ansatz ausbilden. Trainings werden in 94 Sektionen stattfinden. Sie werden verschiedene Meinungsführer und Stakeholder ausbilden, 40 pro Sektion. Im Endeffekt werden wir so distriktweit 3740 Menschen erreichen. Wir trainieren sie, um sie dann zurück zu ihren Leuten zu schicken um die Kette der Ansteckung zu durchbrechen, denn es gibt viele falsche Wahrnehmungen und viel Ablehnung. Das ist, was wir in dem Projekt tun. Und die 50 Lehrer werden zu Trainern ausgebildet. Und die 40 Personen die pro Sektion kommen werden von verschiedenen Dörfern dieser Sektionen kommen. Ich sage Dir, die Paramount-Chiefs können es kaum erwarten, dass wir mit unserem Projekt beginnen. Es wird dem Distrikt dabei helfen, die Kette der Ansteckung zu durchbrechen, denn worum es wirklich geht ist die Einstellung der Menschen, die nicht akzeptieren, dass Ebola real ist. Das Projekt wird meinen Landsleuten helfen zu verstehen, was Ebola wirklich ist und wie sie die Kette der Ansteckung durchbrechen können. Vor allem Frauen wurden häufig infiziert mit EVD (Ebola Virus Disease). Wir wollen schauen, wie wir am besten Frauengruppen in die Trainings eingliedern können, so dass diese Frauen verstehen, dass sie nicht länger die Rolle der Krankenpflege in ihrer Familie übernehmen können wenn der Ehemann oder ein Kind erkrankt. Stattdessen müssen sie ihren Ehemann überzeugen, zur nächsten Gesundheits-Station zu gehen. Das ist auch Teil des Trainings-Pakets, denn wir haben festgestellt, dass Frauen häufiger infiziert werden, weil sie die Rolle der Krankenpflege übernehmen. Wenn ich krank werde, wird sich nicht mein Ehemann um mich kümmern. Stattdessen wird er meine Mutter oder meine Schwester holen, die sich dann um mich kümmern. Wenn er aber krank wird, werde ich mich um ihn kümmern. Dadurch sind Frauen stärker in die Ansteckung involviert und erkranken häufiger an Ebola. Sogar wenn mein Kind krank ist, wird mein Ehemann es nicht anfassen, ich aber natürlich schon. Das wollen wir alles im Trainings-Paket mit aufnehmen, wir wollen diese Frauen trainieren, verschiedene Kategorien von Menschen trainieren ein Teil von der Durchbrechung der Ansteckungskette zu werden. Ich denke, dass dieses Projekt viele Leben retten wird und der Bo-Distrikt es schaffen wird, 0 Ansteckungen zu haben. Deshalb möchte ich mich ganz herzlich bei dem deutschen Team bedanken das dieses Projekt in Sierra Leone unterstützt. Wir sind nicht die einzige Organisation, die sie unterstützen, sie finanzieren verschiedene Projekte an verschiedenen Standorten. Also, vielen Dank für die Unterstützung an Sierra Leone, wir lieben das wirklich und wir wissen dass ihr uns geholfen habt, die Kette der Ansteckung dieser schrecklichen Krankheit zu durchbrechen. Ich bedanke mich, und wir fangen genau jetzt mit der Arbeit an!

Julia: Danke, Hannah, für dieses interessante Interview. Danke auch an Commit and Act für diese tolle Projektidee, wir sind auf unsere Partner angewiesen, die die Situation und die Menschen vor Ort kennen. Es ist toll, dass wir eine so professionelle NGO gefunden haben. Vielen Dank!

Hannah: Danke.

Nachtrag: Das Projekt wurde mittlerweile mit großem Erfolg umgesetzt. Bo wurde im Februar als 2. Distrikt landesweit als Ebola-frei erklärt.

Commit and Act im Internet:

Dieses interview wurde aus dem Englischen frei uebersetzt

Julia Broska

Julia arbeitet für die Welthungerhilfe im Projektmanagement in Sierra Leone. Sie beschreibt in diesem Blog ihre persönlichen Eindrücke. Ihre Meinung muss sich nicht mit der der Welthungerhilfe decken. Bevor Julia nach Sierra Leone kam war sie in Nord Korea im Einsatz. Sie schreibt auch Artikel für den offiziellen Blog der Welthungerhilfe

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Wie funktioniert die Quarantäne im Haushalt von Ebola betroffenen?

Durch den Blog und das planen der Artikel sowie dem Besprechen von Inhalten habe ich im Moment viele Fragen an Julia. Deswegen haben wir uns auf das Interview Format geeinigt. Wenn ihr auch Fragen an Julia habt schreibt einen Kommentar oder stellt sie als email an team@ebola-in-sierra-leone.de. Wir versuchen über alles was von Interesse ist zu berichten.

Rene Pickhardt: In einem Haus erkrankt jemand an Ebola. Jetzt wird das Haus unter Quarantäne gestellt. Wie muss ich mir das vorstellen?

Julia Broska: Erstaunlicherweise passiert in den meisten Fällen dann erst mal gar nichts. Theoretisch sollten Wachen aufgestellt werden, am besten in Uniform, damit sie auch ernst genommen werden. Die Nachbarschaft sollte informiert und involviert werden, damit der Quarantänehaushalt mit z.B. Wasser für den Haushaltsgebrauch zum Waschen und Putzen über Nachbarschaftshilfe beziehen kann. Außerdem sollten das World Food Programme und die Welthungerhilfe täglich die Liste neuer Quarantänehaushalte bekommen, damit wir innerhalb von 24h die ersten Nahrungsmittel liefern können. Leider passiert oft nichts davon.

Rene Pickhardt: Wie viele Menschen wohnen in so einem Haus? Eine Familie? Mehrere Familien? Wie groß sind die Familien?

Julia Broska:Das ist sehr unterschiedlich. Oft sind mehrere Familien betroffen, wenn sie zum Beispiel die selben Toiletteneinrichtungen nutzen. Oder mehrere Nachbarn haben beim Waschen eines Verstorbenen geholfen. Es ist Aufgabe des surveilliance teams der Regierung, festzustellen, welche Haushalte in einer Nachbarschaft in Quarantäne müssen, weil sie als „Kontakt-Haushalte“ eingestuft werden. Die Anzahl der Personen pro Familie schwankt starkt und kann bis zu 15 Personen sein, denn oft leben mehrere Generationen unter einem Dach.

Rene Pickhardt: Muss es nicht schrecklich sein, 21 Tage warten zu müssen, ob man sich auch infiziert hat? Kannst du in etwa die Emotionen beschreiben, denen du begegnest wenn du mit Leuten, die unter Quarantäne stehen in kontakt kommst?

Julia Broska:Mein Eindruck ist, dass viele Menschen zunächst mit Negation reagieren. Das reale Riskio wird verdrängt, nach dem Motto „Ebola? ICH doch nicht!“. Aber spätestens wenn es während der Quarantäne zu einem weiteren Fall kommt, wird es zur traumatischen Erfahrung. Das ist zumindest mein Eindruck von außen.

Rene Pickhardt: Versuchen Leute zu fliehen, wenn Häuser unter Quarantäne gestellt werden?

Julia Broska: Ja, das kommt tatsächlich sehr häufig vor und ist ein großes Problem. Diese Tatsache hat unter anderem dazu geführt, dass sich Ebola geografisch immer weiter ausbreiten konnte. Noch erstaunlicher ist aber, dass es auch zum Gegenteil kommt: Sobald von einem Quarantänehaushalt in der Nachbarschaft bekannt wird, dass er Essenspakete erhalten hat, kommen Menschen hinzu und wollen auch in Quarantäne, um etwas zu essen zu haben. Das zeigt, dass die Kernbotschaft einfach immer noch nicht durch gedrungen ist.

Rene Pickhardt: Wer kontrolliert das? Wer passt auf, dass sich jeder dran hält? Die Dorfgemeinschaft müsste doch eigentlich ein Interesse daran haben, dass alles gut geht.

Julia Broska: In Western Area Rural setzt die Welthungerhilfe ein Projekt um, in dem es genau darum geht: Die Dorfgemeinschaft einbinden, um den Einhalt der Quarantäne sicher zu stellen und den Menschen begreiflich zu machen, dass dies ihrer eigenen Sicherheit dient. Trotzdem müssen wir die Menschen mit Geld dazu bringen. Von alleine macht das keiner. Offiziell schickt auch die Regierung Polizisten, wie oben erwähnt. Aber faktisch fehlen sie meistens.

Rene Pickhardt: Was passiert mit den von der Welt Hungerhilfe gelieferten Nahrungsmitteln? Kommen die wirklich in den Quarantäne Haushalten an? Oder werden die Lebensmittelpakete zum Teil geklaut?

Julia Broska: Da haben wir über unsere durchführenden Partner-NGOs und der mehrfachen Kontrolle durch verschiedene Stellen im Verteilungs-Prozess zum Glück große Sicherheit. Die Welthungerhilfe verteilt Nahrung immer nur für 1 Woche, wir kommen also mind. 3x zum selben Haushalt während einer Quarantäne. Damit wollen wir verhindern, dass zu viele Lebensmittel Freunde und Verwandte – und ja, auch Diebe – anlocken.

Rene Pickhardt: Angenommen es gibt einen 2. Verdachtsfall in einem Quarantäne Haus. Wie wird damit umgegangen? Wird die Person in ein Krankenhaus gebracht? Es besteht nun ja ein sehr hohes Risiko für die Mitbewohner sich anzustecken.

Julia Broska: Es muss wieder die 117, der kostenlose Ebola-Notruf, gewählt werden. Die Person sollte dann eigentlich schnellstmöglich abgeholt werden. Aber leider kommt es immer wieder vor, dass Personen noch 2-3 Tage in ihren Familien verbleiben, weil einfach nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind. Und hinzu kommt noch, dass manche Haushalte Kranke zu verstecken versuchen, um die Quarantäne nicht verlängern zu müssen.Vor allem wenn Kinder krank werden ist es offensichtlich, dass die restlichen Familienmitglieder in großer Gefahr schweben. Denn wer kann ein krankes Kind abweisen, wenn es nach Aufmerksamkeit und Pflege verlangt?!

Rene Pickhardt: Wie funktioniert die Resozialisierung nach der Quarantäne? Wird den Menschen mit Angst begegnet oder werden sie wieder vollstaendig in die Dorfgemeinschaft integriert?

Julia Broska: Das ist eine enorm wichtige Frage. Das Bild ist hier sehr unterschiedlich. Ein Haushalt hat mir berichtet, dass sie sofort wieder vollständig integriert wurden. Von einer anderen Frau weiß ich aber, dass sie praktisch als Ausgestoßene gilt. Sie war schon vor der Quarantäne sehr arm und hat den Lebensunterhalt für ihre Familie mit derm Verkauf von Steinen bestritten. Jetzt möchte aber niemand mehr ihre Steine kaufen, weil die Menschen glauben, sie seien infiziert. Auf dem Markt kann sie auch nichts mehr kaufen, denn niemand nimmt Geld von ihr an. Es besteht einfach immer noch ein riesiges Problem was Aufklärung angeht.

Rene Pickhardt: Kann man davon ausgehen, dass die Leute die mit Ebola Patienten in Kontakt waren und überlebt haben immun sind? Falls ja, können diese Menschen zum Beispiel beim Betruen von anderen Quarantäne Haushalten helfen?

Julia Broska: Ich weiß die Antwort im Moment nicht, habe ich mich aber schon die ganze Zeit gefragt. ich glaube, sie sind immun. Das finde ich aber bis zum nächsten Mal heraus.

Rene Pickhardt: Gibt es noch etws, was die Leser wissen sollten?

Julia Broska: Die Menschen in Sierra Leone sind jetzt mehr denn je auf ausländische Hilfe angewiesen. Ich finde es bedauerlich, wenn die Motivation, Geld zu spenden, nur darauf beruht, dass man verhindern möchte, dass die Epidemie auf Europa übergreift. Das Leben jedes Menschen, egal wo er wohnt, hat denselben Wert. Wenn also über Ebola gesprochen wird, bitte denkt zuerst an die Menschen, die davon aktuell betroffen sind.

Rene

Rene ist PhD Student und blogger. Er setzt sich fuer freies Wissen und freie Bildung ein. Dadurch ist er auf wikiversity, wikimedia commons und gelegentlich auf der Wikipedia aktiv. Er unterstuetzt Julia ihre Erfahrungen aus Sierra Leone zu verbreiten.

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